Ein neues Notebook musste her

Die Zeiten für Desktop-PCs sind bei mir vorbei. Aufgrund unserer räumlichen Situation gibt es für so ein Ungetüm keinen Platz mehr zuhause. Ins Wohnzimmer möchte man sich ja so ein Teil auch nicht unbedingt stellen, so schick ist das nun auch wieder nicht.

Mein bisheriges Notebook hat eigentlich immer gute Dienste geleistet. Bisher jedenfalls.

Bei modernen Applikationen haben die Hersteller aber offensichtlich nicht mehr an die Benutzer etwas älterer Geräte gedacht und munter die Ressourcen verplempert. Daraus resultierend musste mein Notebook mit 1.6 GHz Centrino CPU und 512 MB RAM die Segel streichen und einem neuen Gerät weichen.

Nur welches?

Der Markt ist ja mittlerweile voller als ein Gebrauchtwagen-Handel in einer Großstadt. Als erstes wird mal der Markt sondiert, zu welchem Preis welche Leistung verfügbar ist. Für meine Zwecke (gelegentliche Video- und regelmäßige Bildbearbeitung) muss es sicher kein Ferrari sein, ein Golf GTI reicht ja auch.

Preislich sollte sich das Gerät unterhalb meiner Schmerzgrenze von 500 Euro bewegen. Zunächst galt der Blick der CPU. Einen Celeron? Nein, eher nicht. Da kann ich ja gleich beim Centrino bleiben. Zur Auswahl standen daher die Intel Core 2 Duo CPUs oder die neuen Zweikern-CPUs von AMD, die auf den vollmundigen Namen Turion hören.

Nach längerem Studieren diverser Test- und Userberichte habe ich mich dann für ein Hewlett-Packard 6715s entschieden. Hauptgrund war das günstige Preis-/Leistungsverhältnis und das matte Display. Ich kann einfach diesen glänzenden Bildschirmen nichts abgewinnen, egal wie brilliant diese sind.

Das Gerät verfügt neben der 2x 2GHz-CPU über 2048 MB Arbeitsspeicher und sollte bei www.notebooksbilliger.de als Preis-/Leistungs-Sondermodell mit einer 200 GB-Festplatte 449 Euro kosten.

Gesagt getan, das Gerät wurde Freitag geordert, bereits am Samstag vormittag wurde es von DHL geliefert.

Erfreulich: Das Gerät besitzt keine 200GB, sondern eine 250GB-Festplatte.

Wie auch andere Besitzer schon geschrieben haben, ist das Gerät recht spartanisch ausgestattet, man merkt, daß es sich an der Business-Linie orientiert, wo man in der Regel im Netz arbeitet. Neben zwei USB-Slots, einem PCMCIA-Slot besitzt das Gerät nur noch einen VGA-Anschluss. Kein Kartenleser, kein DVI. Dafür gibt es aber einen Dual-Layer Brenner mit Lightscribe-Funktion.

Aber wer damit leben kann, erhält ein sehr robustes, gut verarbeitetes und schnelles Gerät.

Vorinstalliert war Vista, welches ich aber wieder runtergeworfen habe, da es nur die Home-Version ist. Wer das auch machen will, muss sich unbedingt vorher von der HP-Webseite die erforderlichen Treiber für XP oder Vista herunterladen, da die Komponenten (speziell WLAN) nicht erkannt werden.

Nach einer Woche Nutzung hat sich das Gerät als solide Arbeitsstation mit großem Display (15,4″) erwiesen, welches auch bei Sonneneinstrahlung noch gut ablesbar ist (sofern man die Helligkeit entsprechend regelt).

Es ist jedenfalls bei meinen hauptsächlichen Tätigkeiten um ein vielfaches schneller als mein altes Gerät. Wer noch mehr Leistung benötigt und für den Zeit Geld ist, sollte eher zur Variante mit einer schnellen Intel-CPU greifen.

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Autor: pixel24
Datum: Montag, 25. August 2008 16:46
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